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Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil

Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil

Der Winter kommt – der Knothi geht! Nur wohin?? Erstmal auf ne Fähre und dann auf direktem Weg mitsamt seinem Wohnmobil auf die Kanaren!!

Natürlich bin ich nicht nur der Vögel wegen erneut in den südlichsten Zipfel Spaniens gefahren. Ich wollte in Tarifa entspannte drei Wochen verbummeln und auf den Abfahrtermin der gebuchten Fähre warten – und die geht, hurra hurra… auf die Kanaren!

Warum die Kanaren?

Weil ich zwar Winterklamotten dabei habe, aber zu faul bin, die aus dem hintersten Ecke meiner Monster-Dachbox rauszukramen. Außerdem fühlte ich Warmduscher mich mittlerweile auch im Süden Spaniens mit Anbruch der Dämmerung genötigt, Socken und Wohlfühlpullover zu tragen. Deshalb wurde es ganz einfach Zeit weiterzuziehen – noch bissel weiter in den Süden. Dorthin wo es warm aber nicht zu heiß ist und auch warm aber nicht zu heiß bleibt. Nee, nicht nach Afrika, sondern gleich nach nebendran – nämlich auf die Kanaren.

Auf die Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil

Nun liegen die Kanarische Inseln leider mal nicht direkt nebenan, wie zum Beispiel die Balearen, insofern fällt Schwimmen diesmal mit Gewissheit auch aus. Glücklicherweise bin ich aber durch mein Mallorca mit dem Wohnmobil Abenteuer schon fährfahren, und deshalb ist die weite Anreise auch kein Hexenwerk.

Das Prinzip ist ähnlich einfach wie nach Malle oder Menorca: Fährverbindung buchen über die Directferries Suchmaske, rauf auf die Fähre, warten, runter von der Fähre, freuen…

Einen klitzekleinen Haken hat die Nummer jedoch: anstatt wie nach Malle 8 Stunden tuckert die Fähre auf die Kanaren halt mal mindestens muntere 30 Stunden auf den Weiten des Ozeans umher. Und das ist dann auch nur die kürzeste Strecke vom Festland bis nach Lanzarote. Bis nach La Palma biste halt mal gute 60 (in Worten: sechzig) Stunden plus unterwegs. Yeehaaw!

Bereits auf meiner Probefahrt nach Malle habe ich bemerkt: auf den Pullmann-Sitzen kann ich alles machen, nur nicht schlafen.

Lesson learned: Auf Langstrecke muss dringend eine Kabine her!

Also hat der kleine Knothi für seine Fähre auf die Kanaren mit dem Wohnmobil gleich mal eine Kabine mitgebucht – natürlich für sich ganz alleine, denn der Bub ist gar nicht mehr so klein, sondern bereits so groß, dass er auch alleine verreisen darf. Und weil der Bub sich spontan wie immer erst drei Wochen vor seiner Abreise entscheiden kann, waren alle Standard-Kabinen bereits ausgebucht. Und so musste er sich an seinem Wunschtermin dann eben eine Premier-Kabine aussuchen. Das sind die Kabinen, die mit dem größeren Fenster nach vorne raus in Fahrtrichtung am Bug des Schiffs liegen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Nächste Lesson learned: Frühzeitig buchen, sonst könnte es teuer werden.

Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil – Kosten

Wie eben geschrieben habe ich Spontanspezialist aufgrund meiner Abneigung gegen frühzeitiges „Sich-festlegen-müssen“ a bisserl was draufgelegt auf den Fahrpreis, insofern sind die von mir bezahlten Kosten dieses Mal ausnahmsweise nicht repräsentativ! Im Normalfall bucht ihr die Fähre frühzeitig und habt in etwa mit folgenden Preisen zu rechnen:

Fähre Cadiz – Arrecife/Lanzarote (einfache Fahrt) 1 Person + 1 Wohnmobil (6m x 3m) = 500€

Kabine in Doppelbelegung = ca. 150€ (pro Person)

Macht in Summe nach Adam Riese durch Bratwürscht mal Kartoffelsalat roundabout 650€ für eine einfache Fahrt inklusive Kastenwagen. Für Hin-und Rück müsst ihr dann logischerweise das Doppelte berappen. Und die Geschichte mit der Premier-Kabine vergesst einfach wieder, das macht wirtschaftlich echt keinen Sinn!

***Bettelmodus an*** Buchen könnt ihr über den nachfolgenden Link, aber obacht (ich rutsche gerade auf die dunkle Seite der Macht!): nach eurer Reise erhalte ich (vielleicht) eine kleine Provision von Directferries, das kostet euch jedoch keinen Cent mehr!

Spannend wäre hierbei, ob ihr mir nach eurer Buchung vielleicht per Mail oder in den Kommentaren kurz Bescheid geben könntet, dann darf ich das mal nachverfolgen (und auch DANKE sagen), ich habe nämlich bisher keinerlei Ahnung ob dieses Provisionsdingens bei Directferries tatsächlich funktioniert! Dankeschön! ***Bettelmodus aus***

>>>hier Fähre buchen<<<

Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil – Ablauf

Wie bereits erwähnt,… rauf auf die Fähre,… warten,… runter von der Fähre,… freuen! Und ganz wichtig: nicht während der Fahrt über Bord springen!

Die Fähre auf die Kanarischen Inseln bucht ihr wie bereits beschrieben im Idealfall so früh wie möglich! Drei Wochen vorher ist wie in meinem Fall zum Buchung einer Standardkabine einfach zu spät. Diese sind im Regelfall sehr schnell ausgebucht!

Frühestens eine Woche vorher bekommt ihr die email mit Link zum Online-Check-In, den ich euch empfehlen möchte, um unnötiges Warten am Hafenschalter zu vermeiden.

Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt beginnt im Hafen das Boarding. Plant mögliche Kontrollen der Guardia Civil zeitlich mit ein.

Nehmt je nach Fahrzeit mit auf die Fähre bzw. in die Kabine was ihr benötigt, während der Fahrt könnt ihr „nicht“ ins Wohnmobil zurück!!

Verpflegung ist bei der Transmediterana inklusive. Kann man essen, besser hätte ich das Zeugs auch nicht kochen können. 😉

Fahrzeit auf die Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil

Wer mit dem Wohnmobil auf die Kanaren möchte, der braucht Zeit! Mal eben mit dem Schiff auf die Kanaren tuckern sind bei knapp 1000 Kilometern Seeweg nun mal nicht drinne.

Die einfache Strecke von Cadiz aus bis nach Lanzarote bewältigt die Fähre mit gut 30 Stunden plus bissel was. Wollt ihr vom Festland aus bis nach La Palma, so seid ihr dann halt mal mindestens die doppelte Zeit, nämlich gute 60 Stunden auf dem Schiff unterwegs. Da dürfen sich die Nerven wie auch der Bauch erstmal daran gewöhnen.

60 Stunden bis nach La Palma, wääd??

Ja ihr lest schon richtig, denn genau genommen sind es mit Fähre samt eurem Wohnmobil 64 Stunden von Cadiz aus bis auf die Isla Bonita! Warum?

Eine Direktverbindung vom Festland auf die kleine grüne Insel La Palma gibt es leider nicht. Und nachdem ein und dieselbe Fähre erst alle anderen Kanareninseln vor der Isla Bonita abklappert, seid ihr eben inkl. der Wartezeiten in den jeweiligen Häfen knappe drei Tage auf See unterwegs. Mit Hin- und Rückweg ergibt das dann schon eine knappe Woche Reisezeit – auf einem großen Schiff, also quasi ja schon fast eine Kreuzfahrt,… eine Kreuzfahrt mit dem Wohnmobil,… geiler Scheiss!

Natürlich ist drei Tage lang ohne Auftrag auf See rumhängen kein Spaß! Deshalb hab ich mich auch vorerst gegen die Isla Bonita entschieden und mein „Kanaren mit dem Wohnmobil“-Abenteuer beginnt auf Lanzarote – ist ja auch der näheste Weg! 😉

Und wie geht es nun weiter?

Mein Ausblick: „Kanaren mit dem Wohnmobil“

Mein persönliches Kanaren mit dem Wohnmobil-Abenteuer beginnt nun, und ihr seid live… leider nicht mit dabei 🙂 – wie gemein von mir! Warum?

Ich hab da doch noch einige filmreife Geschichten vom Festland zu erzählen, zum Beispiel „Auf der Suche nach dem goldenen Strohhalm“ oder „Jenseits des Donnerbalkens“ usw…

Eine Überwinterung auf den Kanaren erscheint mir nahezu perfekt, um an diesen Geschichten zu schreiben, so nach und nach,… irgendwann dann halt mal… irgendwo dann am Strand halt… wenn es meine Zeit und Inspiration (mein neues Lieblingswort) erlauben. Bloß keinen Stress aufkommen lassen…

Wer dennoch am aktuellen Geschehen rund um meine kleine Wohnmobilwallfahrt teilhaben möchte, der schaut einfach ab und an mal auch auf meiner Facebook-Seite (KLICK) vorbei! Denn dort lasse ich immer mal wieder eine aktuelle Ansichtskarte springen und freue mich dann über Kommentare und die vielen Likes! Und die Facebook-Nummer treibe ich auch nur, weil es hier auf dem Blog mit der Interaktion und den Leserkommentaren noch etwas schleppend läuft… (wollte das nur mal erwähnen,… so ganz leise NEBENBEI!…)

Also,… die nächsten Geschichten lest ihr hier wieder übers Festland! Die sind zwar nicht ganz tagesaktuell, aber vielleicht sind sie ja filmreif! Und meine Kanaren mit dem Wohnmobil-Geschichten gibt es dann halt irgendwann später,… im nächsten Jahr!

Und alles wird gut!

 

8 thoughts on “Kanaren per Fähre mit dem Wohnmobil”

  1. Jetzt hat der Junge die nahegelegene spanische Nachbarschaftszone doch verlassen. Ein baldiges ‘Halloooo hier bin ich erstmal wieder‘ wird es wohl doch nicht so schnell geben.
    Und so streunerst Du jetzt weiter auf den Kanaren rum,unterhältst uns mit tollen,beneidenswerten Photos und allzuoft sage ich mir,Du machst das Richtige!!!
    Meine Reisesehnsucht,das Streunern und Treibenlassen bleibt durch Deinen Reiseblog auf jeden Fall am Leben und die Tipps sind erste Sahne.Wer zahlt schon gern ständig Lehrgeld?!?

    Mein Lieber lass weiter schön die Blende in Bewegung und schicke fleißig Bilder!!!Deinen Blog lese ich dann meist in einer ruhigen Minute und versinke dabei in Abenteuerplanungen!

    LG von der Daheimgebliebenen und bis bald( wo auch immer?)

    • Die Anne 🙂 🙂 na da freue ich mich aber!
      Vielen lieben Dank Anne für deinen Kommentar, und noch vieleren lieben Dank für dein Feedback und fürs an mich denken!
      Ja, die Blende glüht und entwickelt sich,… macht mir ja auch Spaß und deshalb gibt es auch weiterhin fleißig Bilder…
      Liebe Grüße und bis bald (irgendwo auch immer) 😉

  2. Ich wäre ja mal daran interessiert, wie es auf den jeweiligen mit Freistehen, Versorgung, und/oder Stell- und Campinplätzen aussieht. Auch für etwas größere und unhandliche Mobile so ab 7m. Wäre toll wenn du da beizeiten mal was drüber schreiben könntest.

    • Danke Axel für deinen Input! Genau diese Infos interessieren mich auch und ich werde darüber natürlich auch schreiben. Aber erst nach der Reise im nächsten Jahr!
      Eine Lektion habe ich nach 5 Wochen Kanaren bereits gelernt: Ich benötige nach diesem Tripp mindestens einen Satz neue Reifen!
      Ich werde nächstes Jahr dann wohl auch berichten können ob mein Kasten nach dem halben Jahr Kanaren-Tortur auseinander gefallen ist. Schönes neues Auto… 🙁

  3. Du warst auch auf den Kanaren? Ich auch, 9 Monate. So schön. Dein Blog liest sich lustig, würde dich gerne abonnieren. Gute Reise weiterhin! ?❣️

    • Hallo Mona, wie sieht es da mit Ver- und Entsorgung aus und hast Du eventuell Erfahrungen mit Hunden auf der Fähre?
      Danke im Voraus und herzliche Grüße
      Charly

  4. Hallo Markus, vielen Dank für deine ersten Eindrücke. Mich interessieren, ähnlich wie mein “Vorschreiber” Axel, als Teneriffa Fan und Wohnmobilist (WoMo Länge: 7,5m), natürlich die Erfahrungen bzgl. Stell- und Campingplätzen auf den Kanaren, natürlich auch ander Stehmöglichkeiten, z.Bsp: Freistehen. Stell- und Campingplätze habe ich nicht wirklich viele auf Teneriffa sehen können, wir sind bislang auch immer nur geflogen.
    LG aus dem kühlen Deutschland 😉

    • Hallo Jochen,
      dankeschön für deinen Kommentar und dein Interesse an den Kanaren wie auch an meinem Blog!
      Ich bin aktuell am “Recherchieren” und bleibe natürlich am Thema dran!
      Lass dich doch einfach bei Neuigkeiten benachrichtigen: In der Seitenleiste den Blog abonnieren und du wirst bei neuen Beiträgen automatisch informiert!
      Viele Grüße
      Markus

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